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Therapiemethoden
Ganzheitliche Trauma-Therapie mit EMDR- Elementen Weiterempfehlen


Was ist ein Trauma? Ein Trauma ist eine schockartige Erfahrung, die soweit ausserhalb des üblichen Erfahrungshorizont und des zu Erwartenden steht, dass sie die Psyche in der Regel vollkommen überfordert. Ein Trauma muss nicht immer eine Gewalterfahrung sein. Im Prinzip kann jede Situation, auf die wir in dem Moment absolut nicht vorbereitet sind und die uns verletzt, eine traumatische Prägung in unserem Denken und unseren Gefühlen hinterlassen.

Was passiert bei einem Trauma mit dem menschlichen Organismus? In einer Gefahrensituation schüttet der Körper jede Menge Stresshormone aus. Der ganze Körper wird in Alarmbereitschaft versetzt. Der Verstand, unsere kognitive linke Gehirnhälfte, die für unser logisches Denkvermögen und unsere Sprache verantwortlich ist, wird mehr oder weniger abgeschaltet und unsere Reaktionen werden vom Unterbewusstsein übernommen, das uns im Schockzustand auf automatische Überlebensmechanismen aus der rechten Gehirnhälfte, dem emotionalen Denkvermögen konditioniert. Eine gesteigerte Sinneswahrnehmung, Emotion und Körperempfinden herrschen nun vor.

Einzelne Teile des emotionalen Gehirns können ebenfalls abgekoppelt werden. Wir spüren als Schockreaktion nur noch Angst, haben keinen Schmerz, keine Gefühle, handeln wie ein Roboter, sind sprachlos und/oder verwirrt. Oder wir bekommen den Impuls ZUM Angriff, retten, handeln, werden aggressiv. Auch kopfloses Wegrennen gehört zu den möglichen Reaktionen. Um des reinen Überlebens willen handeln wir und bei diesem Kraftakt kann ein Teil unserer Lebensenergie oder Seele unseren Körper verlassen und kehrt nicht automatisch zurück. Dieser Teil der Lebensenergie fehlt uns fortan.

Wie läuft eine EMDR-Sitzung ab?
1. Nach einem ausführlichen Gespräch über Ihr Anliegen werden wir gemeinsam eine Ressource finden, die Sie unterstützt und Ihnen ein gutes und sicheres Gefühl gibt. Diese Wohlfühlquelle wird mit einer Atemtechnik oder Körpergeste in ihrem Unterbewusstsein als Schutzmechanismus verankert.

2. Wir vereinbaren ein Stoppsignal. Sie können sich jederzeit, während der Sitzung eine Pause gönnen, wenn es Ihnen zuviel wird.

3. Nachdem wir das Bild, das Sie bearbeiten möchten, gemeinsam gefunden haben und auch die damit verbundenen negativen Kognitionen kennen, denen es auf die Spur zu kommen gilt, stehen uns zur Therapie zwei Methoden zur Verfügung: Die Desensibilisierung über die Augenbewegungen oder das „Tapping“, sprich sanftes Klopfen auf die Hände oder Knie. Wir werden herausfinden, mit welcher Methode sie sich am wohlsten fühlen.

4. Sie erzählen, was Sie sehen, hören oder fühlen und in der Kombination mit der Desensibilisierung durch Tapping oder Augenbewegungen werden die negativen Reaktionen mit der Zeit vollkommen aufgelöst. Sie werden es deutlich spüren. Welche Entlastung sich einstellt, wenn sie danach an Ihr Trauma oder Problem denken.

6. Zum Ende der Sitzung erarbeiten wir eine neues positives Gedanken- und Verhaltensmuster, das über ein kurzes, abschließendes Tapping verankert wird.

Eine Sitzung dauert 90 – 120 Minuten und kostet . 90 – 120 €. .

Mehr Informationen und Terminvereinbarung unter Jessika Vogeler